Über mich und meine Fellnasen

Wie bin ich zur Ernährungsberatung für Hunde und Katzen gekommen?

Ich selber habe ein jahrelanges Futter Such Martyrium durch. Meine Hunde haben sehr leiden müssen, ich wollte ja nur das Beste für sie und ihre Gesundheit. Ich habe mich viel informiert und dachte, ich wüsste worauf es ankommt. Leider weit gefehlt, ich bin auf Werbetricks und Falschaussagen reingefallen.

 

Ich machte also das damalige Futter immer mehr zum Sündenbock. Wechselte auf ein Kaltgepresstes Futter, ohne künstliche Zusätze. Es lief gut an, bis Kostas dann eine Gastritis bekam. Ich war fertig mit den Nerven, wusste nicht mehr weiter... Das war der Moment wo ich ein neuen Weg beschritt: ich nahm Professionelle Ernährungsberatung mit Kinesiologie in Anspruch. Da machte es erst so richtig Klick und ich wusste endlich worauf es wirklich an kommt. Erkannte mehr, das mein Bauchgefühl wohl doch nicht so verkehrt lag. Natürlich, ohne die kinesiologischen Austestungen mit den Therapien wäre ich nie soweit gekommen. Ich, bzw wir drei, waren ein schwieriger Fall, aber nicht hoffnungslos! Durch mein pharmazeutisches Hintergrundwissen (Berufsausbildung: Pharmazeutisch-technische-Assistentin) und mein Wissenshunger, habe ich viel dazu gelernt. Ich habe gesehen was es alles für S.... auf dem Markt gibt und das es durchaus möglich ist, auch mit schmaleren Taler, Hunde und Katzen (auch andere Kleintiere) gesund zu ernähren. Ohne Chemie und überflüssige Impfungen verantwortungsvoll, auch Anderen gegenüber, zu handeln. So habe ich mich entschlossen, mich zur naVita Ernährungsberaterin weiter zu bilden und so anderen Menschen mit ihren Fellnasen zu helfen, gesunde und glückliche Gefährten zu bekommen...

 

Rückblick zu meinen Anfängen...

Das Ganze begann schon vor über 20 Jahren mit meinen Riesenschnauzern. Trockenfutter, die besten Marken mussten es sein. Das hält sie gesund...

Jaja, meine Hündin verstarb mit 10 Jahren an Knochenkrebs. Fing harmlos mit einer nicht heilen wollenden abgerissenen Kralle an, 3 Wochen später und einer Amputation, mussten wir sie gehen lassen...

Mein Rüde wuchs zu schnell, wurde zu schlaksig, ständig zitternde Beine. Ja, die Knochen wuchsen zu schnell, Muskeln kamen nicht mit. Also, teure Algenkalkpräparate musste er nehmen. Bis auf ständiges Zittern der Beine nach Anstrengung hielt er sich dann das Leben weiter recht fit, bis im Alter Diabetes und wie bei dieser Vorgeschichte zu vermuten, Arthrosen und Arthritis kamen. Trotzdem wurde er 13 Jahre.

Nun, einige Jahre später kamen meine beiden jetzigen Lebensabschnittsgefährten.

Mein Französischer Bulldoggen Rüde, Kostas, hat sich, als ich mit Kaltgepresstem Futter wirklich alles richtig machen wollte, eine Gastritis „eingefangen“. Heute weiss ich wieso... Ausserdem fing er immer mehr zu hinken an, mit offensichtlichen Schmerzen. Nach dem Rückenröntgen war mir klar wieso. Einige Wirbelanomalien, Keil-, Blockwirbel, Kissing Spines und sogar beginnende Spondylosen, blickten mir entgegen. Ich war geschockt (zu seinem 3.Geburtstag) und gleichzeitig wurde mir so einiges klar, wieso er ängstlicher und aggressiver wurde. Sein Nervenkostüm war nicht mehr zum besten gestellt, ständig zitterte er vor Anspannung und Unsicherheiten. Ein leichter Wind in den Bäumen lies ihn hyperventilieren. Ich lies ihn "abklären" was ich mit Training noch machen könnte. Da hiess es, er sei ein Kontrollfreak und seiner Rasse typisch will er alles und jeden, wie eine Bullenherde, kontrollieren. Es stand damit bereits Kastration im Raum. Mein Bauchgefühl sagte mir aber, das kann nicht sein, mir sieht es alles nach Ängstlichkeit und Unsicherheiten aus und damit Kastration absolut kontraproduktiv. Mein Bauchgefühl bestätigte sich einige Zeit später auch. Auch die ersten Schneidezähne gammelten vor sich hin und waren locker. Als ich diese entfernte, Wau, was für eine Veränderung machte er durch. Die anhaltende Entzündung im Körper, was sich mit Ausfluss und Mundgeruch äusserte, verschwanden augenblicklich. Auch wurde er gleich geerdeter, war nicht mehr so ein Nervenbündel. Aber sein schiessen auf alles, blieb hartnäckig, bis ich eine Schnupperbehandlung in Osteopathie bekam. Unglaublich, sofort hielt er den Rücken gerader und Vor allem kein hinken und schiessen mehr. Das ist angenehm ein entspannteren und leinenführigeren Hund zu haben. Somit kann ich sagen, die Ernährungsumstellung hat uns den Weg geebnet, im Anschluss noch die Arbeit an den verdeckten Schmerzen und ich bekomme ein tollen intakten Rüden... Natürlich müssen wir nun auch noch an dem erlernten falschen Verhaltensmuster, die Unverträglichkeit mit anderen Hunden, arbeiten. Aber das bekommen wir auch noch im Griff...

 

Meine Shiba Inu Dame, Ayumi, hat von Welpen an fast nix, null Komma nix, gefressen. Es hiess darauf hin immer, ja das sei ok, gerade Nordische Rassen fressen schlecht. Sich gross hungern sei ja gut für die Knochen, habe ich zu hören bekommen.Naja was war wohl das Ergebnis? Klein geblieben ist sie, hat mit 5 Jahren einen ihrer wichtigsten Reisszähne verloren wegen Absplitterung mit abgestorbener Wurzel. Generell poröse Zähne hat sie, nun ist auch der Andere abgesplittert, aber noch keine freiliegende Pulpa. Ihre Läufigkeiten verliefen quälend lang mit Depressionen und noch weniger fressen... Bis ich sie doch endlich kastriert habe, auch um die sonst so verhasste Nebenwirkung, Hunger und Gewichtszunahme, auszunutzen.

Wäre zu schön wenn es dass das Rätsels Lösung gewesen wäre? Was kam wohl kurz nach der Kastration? Genau, Epilepsie! Prima, ein neues Problem! Und wieder musste ich auf Futtersuche! Ich hatte die Wahl, entweder mit Tablettentherapie anfangen oder erst noch teure Untersuchungen machen. Also entschied ich mich für die Tabletten. Aber diese wirkten nie so richtig zufriedenstellend. Im Gegenteil, sie wurde immer apathischer und antriebsloser. Bei Spaziergängen fühlte ich mich als hätte ich ein 13jährigen Hund an der Leine. Gleichzeitig wurde sie auch ängstlicher, Gewitter machte ihr früher nie was aus, nun bedeutet es Weltuntergang. Ausserdem wurde sie auch in gewisser weise zickiger. Mit der Zeit und kinesiologischen Austestungen kamen immer mehr Nährstoffmängel zum Vorschein. Wen wundert's, kohlenhydratlasstiges Trockenfutter und extrem geringe Futteraufnahme muss ja zu einem Mangel an Nervenvitaminen führen. Der Körper kann durchaus lange Zeit Defizite kompensieren, aber wenn dann auch noch die Geschlechtshormone ausbleiben, sind beispielsweise Epilepsien nicht mehr weit. Nach ausgetesteter Nährstoffergänzung und Einsatz von CBD Öl können wir sogar von den Medikamenten runter. Sie wird sofort wieder lebendiger und aufgeschlossener, nimmt ab und das Fell macht sich. Und wieder zeigt sich wie wegebnend die Ernährung sein kann...


Update August 2018: unsere letzte Austestung ist nun 3 Monate her und Ayumi fiel in ihrem Verhalten wieder zurück und es kam wie es kommen musste, ein Anfall. Also gleich nachtesten, zu viele Fragezeichen wie was ich weitermachen sollte. Naja und was war es wieder? Wieder deutliches Nerven Vitalstoffdefizit. Zusätzlich Stress von Giardien. Aha...alles fügt sich also wieder einmal. Das zeigt mir einmal mehr, so eine vermeintlich simple Ernährungsumstellung ist nicht mal eben so vollzogen und alles gut. Es kann unter Umständen sehr lange brauchen. Nun wird mir auch immer mehr bewusst, wieso sie den Weg zu mir gefunden hat, wir beide brauchen uns gegenseitig, zum wachsen... Bei jemand anderem hätte diese Person wohl schon längst aufgegeben und würde sie spätestens jetzt mit Epilepsie Medikamenten nur noch vollstopfen. Kostas genauso, sein Rücken macht ihm so zu schaffen, schlägt sich alles auf die Verdauung und Verhalten nieder... Wer weiss wie es ihm bei jemand Anderen ergehen würde? Mit Schmerzmitteln vollpumpen bis der Magen streikt?

... Naja, alles geschieht halt doch nicht zufällig, alles hat seinen Grund ...